PROBLEME & LÖSUNGEN
Witterungseinflusse auf Trocknungszeiten der Wandfarben
Dauerregen bremst das Abbinden
Kalte Luft nimmt Feuchtigkeit nur schwer auf. Wenn tagelanger Nieselregen durch die Strassen zieht und die Raumluft gesattigt ist, trocknet die aufgetragene Dispersionsfarbe an den Fensterlaibungen nur im Schneckentempo, was den nachfolgenden zweiten Anstrich verzugert. Geduld verhindert hier Schalenbildung. Bei Malerarbeiten in Siegen beobachten wir das Hygrometer genau, damit keine Feuchtigkeitsschichten unter der nachsten Farblage eingesperrt werden.
Zugluft erzeugt sichtbare Ansatze
Heisse Sommertage bergen andere Risiken. Weht warmer Wind durch geoffnete Balkonturen, zieht der frische Anstrich auf der Gipsplatte viel zu schnell an, bevor die Nachbarbahn nass in nass mit der Farbwalze verrollt werden kann. Unschone Streifen bleiben zuruck. Man muss Fenster schliessen und grosse Wandflachen zugig zu zweit durcharbeiten, um sichtbare Anschnittkanten im Deckenbereich vollstandig zu vermeiden.








